Frogs into Princes

Frogs into Princes

Auf dem Cover meines Buches „Triffst Du ´nen Frosch unterwegs…“, des ersten deutschen NLP-Buches (1987), sitzt ein halb zurückverwandelter und ein wenig verdattert dreinschauender Prinz noch in seinem Teich.

 

 

 

 

 

 

Der Titel diese Buches war angeregt durch den Titel des 1980 von mir übersetzten ersten NLP Buches von Richard Bandler und John Grinder, „Frogs into Princes“ und den Titel des Buches von „Triffst du Bhudda unterwegs“ von Sheldon B. Kopp

 

Dieses Bild des Froschprinzen begleitet mich nun schon seit über über 30 Jahren. Es war der Entwurf des Künstlers Michael Ryba für das Coverbild, der dann keine weitere Arbeit mehr mit diesem Auftrag hatte – genau so wollte ich ihn, den Prinzfrosch. Ich hatte Herrn Ryba erzählt, dass ich im Vorwort geschrieben habe, dass das Coverbild nassforsche NLPler an etwas Wichtiges erinnern soll: Bevor sie ihre ganze kommunikative Power einsetzen, um im Leben ihrer Klienten (manchmal von ihnen als „Veränderungs-Profis“ etwas blind-gewaltvoll) angestrebte Veränderungen zu bewirken, sollen sie an die Ökologie der Lebenssysteme ihrer Klienten denken. Im Zweifelsfalle sollen sie lieber einen Test zu viel, als einen zu wenig machen: Vielleicht hat sich ihr Klient ja in seiner „Frosch-Existenz“ gerade sehr wohl gefühlt. Eventuell war er dabei, als Frosch noch etwas Wesentliches hinzuzulernen. Vielleicht wollte er gerade eine Fliege fangen und war außerdem noch mit seiner Fröschin verabredet. Und mit dieser hatte er vielleicht noch nicht einmal nicht über seine Prinz-Vergangenheit, geschweige denn über eine (gemeinsame?) Zukunft als „Royals“ gesprochen – schließlich ist ja auch ihr Wohl und Wehe ein Teil der Ökologie seiner Seele…

Von Michael Ryba ist übrigens auch dieses wunderbare Bild, das er damals für die erste Ausgabe des Submodalitäten-Buches von Richard Bandler im Junfermann Verlag gemacht hat – auf Anhieb und genauso, nach meiner Vorgabe:

Ein paar Bilder zu meiner eigenen Frosch-Prinz-Metamorphose

Noch etwas sehr froschhaft, zugegeben, aber immerhin 1950aschon sehr freundlich in die Welt schauend…

In 1974 war ich, sieht man sich ganz oben das große Bild von meiner damaligen Band an wohl zumindest schon zu einem knappen Viertel in Richtung Prinz verwandelt,

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nur fehlte noch eine passende Krone, die groß genug gewesen wäre…

1987 habe ich die dissoziierte Frosch-Seite in mir erfolgreich externalisiert, wie man hier auf diesen Bildern

sehen kann. Für das Rückcover meines Frosch-Buches habe ich dann allerdings eine anderes Foto aus dieser Serie ausgewählt.

Das Lob von Virginia Satir (unten auf dem Rückcover) war nicht ganz unproblematisch. (Ich werde davon im zweiten Teil meines „NLP für Verbrecher“-Buches berichten.)

Heute jedenfalls

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gibt es, so hoffe ich doch sehr, so langsam eine Chance auf eine echte Integration…. :-)

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