Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) und NeuroLinguistic Process Utilities (NLPU)

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Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) ist die seit Jahrzehnten bekannte Bezeichnung für die Kommunikations- und Veränderungsstechniken, die von Richard Bandler und John Grinder in der Mitte der 70er-Jahre in Santa Cruz in Kalifornien entwickelt wurden und die ich 1980 nach Deutschland gebracht und seither in meinen Seminaren und Ausbildungsgruppe weitergegeben  habe.

Den Begriff „Process Utilities“ verwende ich schon lange, sowohl für

  • Interventionsmuster und Vorgehensweisen, die ich für das Coaching und die Psychotherapie von Einzelnen, Paar-, Familien-, Partner- und Team-Systeme entwickelt habe, als auch für
  • viele kleine von mir entwickelte Hilfstechniken (utilities), durch deren Einsatz die bewährten NLP-Techniken und Formate noch effektiver werden.

Neuerdings verwende ich „Process Utilities“ aber auch als Oberbegriff für die etablierten Formate und Interventionen des NLP, d.h. ich nenne das Gesamt der NLP-Vorgehensweisen und der von mir entwickelten Interventionsmuster und Hilfstechniken „Neuro-Linguistic Process Utilities“ (NLPU).

Das ist sinnvoll, weil NLP-Techniken ursprünglich auch als Process Utilities entwickelt wurden, als „an der Physiologie des Klienten entlang“ navigierende „Echtzeit-Feedback-“ oder „Instant-Feedback“-Interventionen, welche den vom Klienten begonnenen Veränderungsprozess unterstützen und fördern. Das trifft wohl besonders auf die Vorgehensweisen zu, die in der Tradition der Arbeit von John Grinder stehen. Wie dessen maximal prozess- und minimal inhaltsbezogene Vorgehensweisen orientieren sich auch meine Process Utilities primär an der „Moment-zu-Moment-Physiologie“ des Gegenübers.

Diese Besonderheit des ursprünglichen NLP habe in meinen Process Utilities zu den „NeuroLinguistic Process Utilities“ weiterentwickelt, wobei natürlich auch die Kenntnisse und Erfahrungen aus meinen anderen, vor und nach meiner eigenen NLP-Ausbildung absolvierten therapeutischen Aus- und Fortbildungen eingeflossen sind.

„NeuroLinguistic Process Utilities“ (NLPU), wie ich die Gesamtheit der etablierten Vorgehensweisen des NLP und meiner Process Utilities nenne, führen diese physiologie- und prozessorientierte Tradition des NLP mit Hilfe der Process Utilities fort und entwickeln die prozessorientierte Essenz des NLP weiter. Sie bestehen

  • eher aus konsequent syntaktischen, also prozessorientierten Vorgehensweisen (die inhaltliche Hoheit liegt bei den KlientenInnen: idealerweise kommen alle inhaltlichen Unterscheidungen von ihm oder ihr) und
  • weniger aus semantischen, also inhaltsorientierten Vorgehensweisen (der Coach/Therapeut arbeitet inhaltsbezogen, d.h. greift Inhalte auf und bringt selbst neue inhaltliche Unterscheidungen ein),
  • sowie aus Utilities, d.h. Hilfstechniken und Interventionsformen zum Synthetisieren, d.h. zum Re-Etablieren des prozessorientierten Arbeitens nach Phasen inhaltsbezogener Arbeit – auch und besonders nach Phasen, in denen sich der Coach/Therapeut/Berater vielleicht inhaltlich zu weit vorgewagt oder gar verstrickt hat. Mit Hilfe spezieller Process Utilities findet er zurück zur physiologieorientierten Inhaltsfreiheit, d.h. zur der Freiheit, mit den Inhalten des Klienten prozessorientiert.