Thema DVNLP

Texte zum DVNLP und NLP

Im meinem Artikel „Das NLP und die Verrückten. Der DVNLP korrumpiert seine Methode.“ (siehe unten) sind die letzten fünf Absätze neu (14. November 2016)


Seit meinem rechtswidrigen* Ausschluss aus der vom Vorstand getäuschten und manipulierten 2014er-Mitgliederversammlung sind einige Texte entstanden, die sich kritisch mit den ungeheuerlichen Ereignissen im DVNLP und deren Folgen für das NLP auseinandersetzen. Sie stellen erste Versuche dar, die „Causa DVNLP“ in größere Zusammenhänge einzuordnen und werden außerdem Gegenstand eines äußerungsrechtlichen Gerichtsverfahrens am 10.02.2017 in Hamburg sein, in dem es um die Frage gehen wird, ob die „Persönlichkeitsrechte“ des DVNLP durch meine Äußerungen in „DVNLP von allen guten Geistern verlassen?“ verletzt werden.

Diese Texte sind nicht unbedingt leicht zu lesen. Einfache und direkte Benennung der Entgleisungen und Ungeheuerlichkeiten im Verband waren mit großen juristischen Risiken verbunden – vor dem Hintergrund von Unterlasssungsforderungen einiger in unrühmlichen Rollen an der „Causa DVNLP“ beteiligter Personen und DVNLP-Mitglieder, sowie von der Unterlassungsklage des DVNLP und seiner inzwischen aufgehobenen einstweiligen Verfügung*. Auch das mittlerweile ausgesetzte Gerichtsverfahren eines der angezeigten DVNLP-Lehrtrainer gegen mich (ich hätte mir die Vorwürfe der ihn Anzeigenden zu eigen gemacht) hat es erforderlich gemacht, Sachverhalte „syntaktisierend“** und daher kompliziert klingend auszudrücken.

Die Artikel-Trilogie zur „Causa DVNLP“

In drei Abhandlungen unternehme ich den Versuch, die „Causa DVNLP“ innerhalb größerer Rahmen zu betrachten. Diese sind gegeben durch die ideen- und personenbezogene Geschichte des NLP, die Auswirkungen der speziellen deutschen Geschichte auf den Umgang der DVNLP-Mitglieder mit den Ereignissen in ihrem Verband und die potentiellen Auswirkungen der „Causa DVNLP“ auf die Praxis und die Qualität der Anwendung des NLP durch die im DVNLP organisierten Therapeuten, Coaches und NLP-Ausbilder.

  1. Gewalt, Missbrauch, Doppelmoral und die Wiederkehr des Verdrängten im DVNLP – In dieser Abhandlung geht es um die Folgen des tabuisierenden Umganges mit der Mordverstrickung des NLP-Mitbegründers Richard Bandler, in der NLP-Community generell und speziell im DVNLP. Beleuchtet wird sowohl die Frage des Modell-Lernens am Vorbild Richard Bandlers, als auch die Problematik der unbewussten Verstrickung nachfolgender NLPler-Generationen in das Tun, die Werte und die Gewaltbereitschaft der im DVNLP ausgeblendeten Gründerfigur Bandler.
  2. DVNLP von allen guten Geistern verlassen? – Hier geht es um faschistoid-totalitäre Ausrutscher und den Verlust der Selbstkontrolle im DVNLP. Dieser Artikel wird vom Vorstand des DVNLP angegriffen, dem einige in ihm enthaltene Faschismus- und Totalitarismus-Vergleiche nicht gefallen.
  3. Das NLP und die Verrückten. Der DVNLP korrumpiert seine Methode. – In diesem Artikel geht es um den Schaden, den das NLP im DVNLP voraussichtlich nimmt, wenn die Ungeheuerlichkeiten im Verband nicht aufgeklärt werden. Schweigt die Mehrheit der Verbandsmitglieder weiter, wächst dieser Schaden an der Methode zum Nachteil der Klienten und Seminar-TeilnehmerInnen von DVNLP-Mitgliedern in einer vom jetzigen und vom neuen Vorstand dieses Verbandes nicht zu verantwortenden Weise.

Der DVNLP scheitert am Thema Missbrauch

Von einem angemessenen verbandsinternen Umgang mit Machtmissbräuchen ist der DVNLP meilenweit entfernt. Gedankliche Vorarbeiten finden sich in meinen ersten beiden vom Vorstand „einkassierten“ MV-Anträgen:

Die inkompetenten Versuche der DVNLP-Führung, mit dem Thema „Missbrauch im DVNLP“ umzugehen, lassen sich als „pathogen“, da selbst extrem machtmissbräuchlich beschreiben:

In einem sehr persönlichen Bericht beschreibt die vom DVNLP-Vorstand extrem geschädigte Beschwerdeführerin den

Interessant ist, dass man sich auch außerhalb des DVNLP mit dem Thema Missbrauch nicht leicht tut – z.B. in der systemischen Welt, wie diese kleine Anekdote deutlich macht:

Materialien für die Aufarbeitung im DVNLP

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* „Die Mitgliederversammlung 2014 ist  durch den Vorstand mit unvollständigen und falschen Informationen getäuscht und manipuliert worden!“ Das Hamburger Landgericht hat am 24.10.2016 in seiner Begründung der Aufhebung der einstweiligen Verfügung, ich dürfe das nicht sagen, darauf hingewiesen, dass hinreichende Anknüpfungspunkte für die als Meinungsäußerung zu verstehende, streitgegenständliche Aussage bestehen. Und, in wohltuender Klarheit, hat die Richterin hinzugefügt: „Im Übrigen dürfte die Verbreitung der streitgegenständlichen Passage bereits deshalb zulässig sein, weil der Antragsgegner von der Mitgliederversammlung ausgeschlossen wurde. Ob der Vorstand bei der Verweigerung der Teilnahme an der Versammlung von einer unzutreffenden Rechtsauffassung ausgegangen war, ist insoweit ohne Belang. Aufgrund dieses rechtswidrigen Vorgangs konnte der Antragsgegner seine Position in der Mitgliederversammlung nicht vertreten.“

** Der syntaktisierende Sprachgebrauch ist für professionelle Begleiter von schwierigen Kommunikationsprozessen in der Aufstellungsarbeit oder in der Mediation dann angebracht,  wenn er mit konfligierenden, sich scheinbar gegenseitig vollständig ausschließenden Realitätsbeschreibungen der Beteiligten konfrontiert ist. Er besteht im Wesentlichen darin, die streitbefangenen und jeweils hoch-konkreten Aussagen in logisch übergeordneten Kategorien so zu reformulieren, dass sie als möglicher neuer Betrachtungsrahmen für alle beteiligten Konfliktpartner akzeptierbar(er) werden und damit eventuell ein neues gemeinsames Nachdenken ermöglichen.